Haben Sie sich ausgesperrt??
Wir helfen Ihnen.......

So, oder so ähnlich werben viele Schlüsseldienste, aber einige nutzen Ihre Notlage
regelrecht aus. Dies müssen Sie sich aber nicht gefallen lassen, denn es
gibt das Wucherverbot. Nachfolgend zeigen wir Berichte und
Gerichtsurteile über diese Abzocke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Amberger Zeitung


Wenn Sie schlechte Erfahrungen erlebt haben, dann schreiben Sie uns doch eine Email.

 

Hier können sie einen Presseartikel über das Gerichtsurteil vom Amtsgericht Frankfurt lesen:

 

Man hört es immer wieder und wer schon einmal vor der verschlossenen Haustür stand, bestätigt das leider allzu oft: "Schlüsseldienste sind teuer!" Sicherlich kann man das nicht in jedem Fall verallgemeinern, aber unter den Schlüsseldiensten gibt es eine beachtliche Zahl von schwarzen Schafen.

Zahlreiche Untersuchungen und Stichproben belegen, insbesondere wenn sie spät abends oder am Wochenende gerufen werden, sind Schlüsseldienste oft unverhältnismäßig teuer und haben mitunter Wucherpreise.

Schon in der Vergangenheit gab es sehr extreme Fälle. Das Amtsgericht Frankfurt
(32 C 3037/01-48) entschied in einem konkreten Fall, 485,15 (948,88 DM) für das mitternächtliche Öffnen eines Türschlosses sind völlig überteuert. Die Forderung sei außerdem sittenwidrig und damit unwirksam. Normalerweise hätte die Nottüröffnung, inklusive eines 50-prozentigen Nachtarbeitszuschlages allenfalls 132,40 (258,95 DM) kosten dürfen. Selbst wenn der Nachtzuschlag 100 Prozent betragen würde, hätten nicht mehr als 156,27 (305,64 DM) berechnet werden dürfen. Der Vertrag sei bereits wegen des besonders groben Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung unwirksam.

Mit Einführung des Euros hat sich am Gesamtbild dieses Berufsstandes nicht viel geändert. Die kostengünstigen Schlüsseldienste müssen mit dem schlechten Ruf leben, die teuren Schlüsseldienste versuchen die D-Markpreise fast eins zu eins zu übernehmen.

Grundsätzlich gilt, dass Not und Zwangslagen nicht ausgenutzt werden dürfen.
Klar ist aber auch, dass man in derartigen Situationen wohl lieber zähneknirschend bezahlt, als mitten in der Nacht vor der Haustür zu verbleiben. Doch wie im angeführten Fall bleibt auch dann noch Zeit den Vertrag anzufechten. Es kann also durchaus ratsam sein, einen Schlüssel bei Verwandten oder Freunden zu hinterlegen. Auch wenn diese nicht begeistert sind, wenn es mitten in der Nacht klingelt.
Ein kleines Geschenk und eine Entschuldigung des Vorfalls sind oft billiger, als ein Schlüsseldienst

Quelle: BZ-Lindau.de

 

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